AUS 01 Stabilität und Frieden durch Entwicklungszusammenarbeit: Unterschied zwischen den Versionen

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Stephan (Diskussion | Beiträge)
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Antrag AUS 01: Stabilität und Frieden durch Entwicklungszusammenarbeit Antragsteller*in: Landesvorstand Status: angenommen in geänderter Fassung Empfehlung der Antragskommission: Annahme in der Fassung der Antragskommission Sachgebiet: AUS - Außen- und Sicherheitspolitik 1 Stabilität und Frieden durch Entwicklungszusammenarbeit  2 Der Fokus einer nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit orientiert sich an den 3 nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (SDGs)und soll sich auf 4 folgende Punkte konzentrieren: 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 1. Unterstützung der Partnerländer beim Aufbau einer nachhaltigen Bildungsinfrastruktur: Kostenloser, gleichberechtigter Zugang für Mädchen und Jungen; frühkindliche Bildung; umfassendes Alphabetisierungsangebot auch für ältere Bevölkerungsgruppen; Aufbau von Möglichkeiten zu umfassender Bildung bis zum akademischen Grad. 2. Die Selbstbestimmung von Frauen über Ihren Körper stärken: Die Stiftung Weltbevölkerung muss weiterhin in ihrer wertvollen Aufklärungsarbeit über ungewollte Schwangerschaften und Verhütung direkt vor Ort, gerade bei ihrem lokalen Einsatz in ländlichen Regionen, und ihrem Einsatz für eine jugendfreundliche Aufklärung unterstützt werden. Frauen und Mädchen sollen über ihre Rechte aufgeklärt und zu einem eigenverantwortlichen Handeln ermutigt werden. 3. Förderung des Gesundheitssektors und Aufklärung: Durch die gezielte Förderung der Gesundheitsinfrastruktur und breit angelegte Aufklärungskampagnen sollen die Sterblichkeit von Frauen und Kindern drastisch reduziert werden und die Übertragung von hochinfektiösen Krankheiten (etwa Aids, Tuberkulose) erheblich eingedämmt werden. Ebenso soll der fächendeckende Zugang zu grundlegenden Gesundheitsdiensten vor allem für einkommensschwache Schichten effektiv verbessert werden. 4. Bekämpfung der Korruption: Der Kampf gegen Korruption muss weltweit verstärkt werden. Dafür ist unerlässlich, eine stabile Rechtsstaatlichkeit auf allen Ebenen auszubauen und Partnerländer dabei zu unterstützen. Die Justiz muss unabhängig arbeiten können und Bürgerinnen und Bürger brauchen einen effzienten Zugang zur Justiz. 5. Stärkung einer nachhaltigen und ökologischen Wirtschaft in Partnerländern: 30 Wertschöpfung und Infrastruktur müssen nachhaltig aufgebaut werden, damit sich die 31 Partnerländer langfristig selbst versorgen können. Die Implementierung 32 klimafreundlicher Strukturen in den Partnerländern ist hierfür notwendig. Dabei soll Landesparteitag Friedrichshafen, 19.11.2022 1 / 2 33 besonders der Fokus auf kleinere und mittelständische Unternehmen gelegt werden, um 34 einen möglichst breiten Teil der Zivilbevölkerung in den Arbeitsmarkt mit 35 einzubinden. Eine Öffnung der Märkte der westlichen Industrienationen (EU) trägt zu 36 einer Verbesserung der Handelschancen der Partnerländer bei.
Antrag AUS 01: Stabilität und Frieden durch Entwicklungszusammenarbeit
 
''Antragsteller*in: Landesvorstand''
 
''Status: angenommen in geänderter Fassung''
 
''Empfehlung der Antragskommission: Annahme in der Fassung der Antragskommission''
 
''Sachgebiet: AUS - Außen- und Sicherheitspolitik''
 
Der Fokus einer nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit orientiert sich an den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (SDGs)und soll sich auf folgende Punkte konzentrieren:
 
# Unterstützung der Partnerländer beim Aufbau einer nachhaltigen Bildungsinfrastruktur: Kostenloser, gleichberechtigter Zugang für Mädchen und Jungen; frühkindliche Bildung; umfassendes Alphabetisierungsangebot auch für ältere Bevölkerungsgruppen; Aufbau von Möglichkeiten zu umfassender Bildung bis zum akademischen Grad.
# Die Selbstbestimmung von Frauen über Ihren Körper stärken: Die Stiftung Weltbevölkerung muss weiterhin in ihrer wertvollen Aufklärungsarbeit über ungewollte Schwangerschaften und Verhütung direkt vor Ort, gerade bei ihrem lokalen Einsatz in ländlichen Regionen, und ihrem Einsatz für eine jugendfreundliche Aufklärung unterstützt werden. Frauen und Mädchen sollen über ihre Rechte aufgeklärt und zu einem eigenverantwortlichen Handeln ermutigt werden.
# Förderung des Gesundheitssektors und Aufklärung: Durch die gezielte Förderung der Gesundheitsinfrastruktur und breit angelegte Aufklärungskampagnen sollen die Sterblichkeit von Frauen und Kindern drastisch reduziert werden und die Übertragung von hochinfektiösen Krankheiten (etwa Aids, Tuberkulose) erheblich eingedämmt werden. Ebenso soll der flächendeckende Zugang zu grundlegenden Gesundheitsdiensten vor allem für einkommensschwache Schichten effektiv verbessert werden.
# Bekämpfung der Korruption: Der Kampf gegen Korruption muss weltweit verstärkt werden. Dafür ist unerlässlich, eine stabile Rechtsstaatlichkeit auf allen Ebenen auszubauen und Partnerländer dabei zu unterstützen. Die Justiz muss unabhängig arbeiten können und Bürgerinnen und Bürger brauchen einen effzienten Zugang zur Justiz.
# Stärkung einer nachhaltigen und ökologischen Wirtschaft in Partnerländern: Wertschöpfung und Infrastruktur müssen nachhaltig aufgebaut werden, damit sich die Partnerländer langfristig selbst versorgen können. Die Implementierung klimafreundlicher Strukturen in den Partnerländern ist hierfür notwendig. Dabei soll besonders der Fokus auf kleinere und mittelständische Unternehmen gelegt werden, um einen möglichst breiten Teil der Zivilbevölkerung in den Arbeitsmarkt mit einzubinden. Eine Öffnung der Märkte der westlichen Industrienationen (EU) trägt zu einer Verbesserung der Handelschancen der Partnerländer bei.

Version vom 26. Oktober 2023, 15:24 Uhr

Antrag AUS 01: Stabilität und Frieden durch Entwicklungszusammenarbeit

Antragsteller*in: Landesvorstand

Status: angenommen in geänderter Fassung

Empfehlung der Antragskommission: Annahme in der Fassung der Antragskommission

Sachgebiet: AUS - Außen- und Sicherheitspolitik

Der Fokus einer nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit orientiert sich an den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (SDGs)und soll sich auf folgende Punkte konzentrieren:

  1. Unterstützung der Partnerländer beim Aufbau einer nachhaltigen Bildungsinfrastruktur: Kostenloser, gleichberechtigter Zugang für Mädchen und Jungen; frühkindliche Bildung; umfassendes Alphabetisierungsangebot auch für ältere Bevölkerungsgruppen; Aufbau von Möglichkeiten zu umfassender Bildung bis zum akademischen Grad.
  2. Die Selbstbestimmung von Frauen über Ihren Körper stärken: Die Stiftung Weltbevölkerung muss weiterhin in ihrer wertvollen Aufklärungsarbeit über ungewollte Schwangerschaften und Verhütung direkt vor Ort, gerade bei ihrem lokalen Einsatz in ländlichen Regionen, und ihrem Einsatz für eine jugendfreundliche Aufklärung unterstützt werden. Frauen und Mädchen sollen über ihre Rechte aufgeklärt und zu einem eigenverantwortlichen Handeln ermutigt werden.
  3. Förderung des Gesundheitssektors und Aufklärung: Durch die gezielte Förderung der Gesundheitsinfrastruktur und breit angelegte Aufklärungskampagnen sollen die Sterblichkeit von Frauen und Kindern drastisch reduziert werden und die Übertragung von hochinfektiösen Krankheiten (etwa Aids, Tuberkulose) erheblich eingedämmt werden. Ebenso soll der flächendeckende Zugang zu grundlegenden Gesundheitsdiensten vor allem für einkommensschwache Schichten effektiv verbessert werden.
  4. Bekämpfung der Korruption: Der Kampf gegen Korruption muss weltweit verstärkt werden. Dafür ist unerlässlich, eine stabile Rechtsstaatlichkeit auf allen Ebenen auszubauen und Partnerländer dabei zu unterstützen. Die Justiz muss unabhängig arbeiten können und Bürgerinnen und Bürger brauchen einen effzienten Zugang zur Justiz.
  5. Stärkung einer nachhaltigen und ökologischen Wirtschaft in Partnerländern: Wertschöpfung und Infrastruktur müssen nachhaltig aufgebaut werden, damit sich die Partnerländer langfristig selbst versorgen können. Die Implementierung klimafreundlicher Strukturen in den Partnerländern ist hierfür notwendig. Dabei soll besonders der Fokus auf kleinere und mittelständische Unternehmen gelegt werden, um einen möglichst breiten Teil der Zivilbevölkerung in den Arbeitsmarkt mit einzubinden. Eine Öffnung der Märkte der westlichen Industrienationen (EU) trägt zu einer Verbesserung der Handelschancen der Partnerländer bei.