B 07 Mind the (Digital) Gap - Für eine stärkere Verankerung der Bildungsgerechtigkeit in den Digitalisierungsinitiativen an den Schulen: Unterschied zwischen den Versionen

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Stephan (Diskussion | Beiträge)
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Antrag B 07: Mind the (Digital) Gap - Für eine stärkere Verankerung der Bildungsgerechtigkeit in den Digitalisierungsinitiativen an den Schulen Antragsteller*in: KV Ortenau Status: angenommen Empfehlung der Antragskommission: Annahme Sachgebiet: B - Bildung 1 Mind the (Digital) Gap - Für eine stärkere Verankerung der Bildungsgerechtigkeit 2 in den Digitalisierungsinitiativen an den Schulen 3 (Digitaler) Bildungserfolg darf nicht von der Wahl der Schule und deren digitalem 4 Entwicklungsstand 5 abhängen! 6 Wir fordern die SPD-Landtagsfraktion und den Landesvorstand dazu auf, sich für eine 7 stärkere 8 Verankerung der Bildungsgerechtigkeit in den Digitalisierungsinitiativen an den 9 Schulen einzusetzen. 10 Im Einzelnen fordern wir: 11 1. Die Evaluation des digitalen Entwicklungsstands an den Schulen in Baden12 Württemberg 13 muss entscheidend vorangebracht werden, um systematisch ungleiche Kontextbedingungen 14 offenzulegen und damit eine Basis für evidenzbasierte Maßnahmen zu 15 schaffen. Der Aspekt der Bildungsgerechtigkeit muss in den Evaluationsprojekten 16 angemessen 17 berücksichtigt werden [1]. 18 2. Die Ursachen für eine stärker werdende Spaltung zwischen digital stark und digital 19 schwach aufgestellten Schulen konnten noch nicht systematisch nachgewiesen werden. 20 Hier sind entsprechende Initiativen anzustoßen. 21 3. Die bedarfsgerechte Verteilung der Mittel (z. B. über sog. „Sozialindizes“) muss 22 in Zukunft 23 stärker in den Digitalisierungsinitiativen an den Schulen verankert werden. In Baden24 Württemberg steckt die Ressourcensteuerung über sozialindexbasierte Modelle 25 noch in den Kinderschuhen [2]. Hier sind entsprechende Grundlagen zu schaffen. 26 An die SPD-Bundestagsfraktion gerichtet fordern wir, dass auch auf Bundesebene 27 Bildungsgerechtigkeits- und Verteilungsfragen (z. B. im Rahmen eines potenziellen 28 „Digitalpaktes 2.0“ 29 oder anderer Programme) stärker berücksichtigt werden. 30 Ziel ist die Gewährleistung von fächendeckenden digitalen Qualitätsstandards über 31 alle Schulformen Landesparteitag Friedrichshafen, 19.11.2022 8 / 9 32 hinweg und unabhängig von den jeweiligen sozioökonomischen Kontextbedingungen 33 der Schulen und damit die Förderung von Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit 34 im 35 digitalen Zeitalter.
Antrag B 07: Mind the (Digital) Gap - Für eine stärkere Verankerung der Bildungsgerechtigkeit in den Digitalisierungsinitiativen an den Schulen
 
''Antragsteller*in: KV Ortenau''
 
''Status: angenommen''
 
''Empfehlung der Antragskommission: Annahme''
 
''Sachgebiet: B - Bildung''
 
(Digitaler) Bildungserfolg darf nicht von der Wahl der Schule und deren digitalem Entwicklungsstand abhängen! Wir fordern die SPD-Landtagsfraktion und den Landesvorstand dazu auf, sich für eine stärkere Verankerung der Bildungsgerechtigkeit in den Digitalisierungsinitiativen an den Schulen einzusetzen. Im Einzelnen fordern wir:  
 
# Die Evaluation des digitalen Entwicklungsstands an den Schulen in Baden-Württemberg muss entscheidend vorangebracht werden, um systematisch ungleiche Kontextbedingungen offenzulegen und damit eine Basis für evidenzbasierte Maßnahmen zu schaffen. Der Aspekt der Bildungsgerechtigkeit muss in den Evaluationsprojekten angemessen berücksichtigt werden  
# Die Ursachen für eine stärker werdende Spaltung zwischen digital stark und digital schwach aufgestellten Schulen konnten noch nicht systematisch nachgewiesen werden. Hier sind entsprechende Initiativen anzustoßen.  
# Die bedarfsgerechte Verteilung der Mittel (z. B. über sog. „Sozialindizes“) muss in Zukunft stärker in den Digitalisierungsinitiativen an den Schulen verankert werden. In Baden-Württemberg steckt die Ressourcensteuerung über sozialindexbasierte Modelle noch in den Kinderschuhen. Hier sind entsprechende Grundlagen zu schaffen. An die SPD-Bundestagsfraktion gerichtet fordern wir, dass auch auf Bundesebene Bildungsgerechtigkeits- und Verteilungsfragen (z. B. im Rahmen eines potenziellen „Digitalpaktes 2.0“ oder anderer Programme) stärker berücksichtigt werden. Ziel ist die Gewährleistung von flächendeckenden digitalen Qualitätsstandards über alle Schulformen hinweg und unabhängig von den jeweiligen sozioökonomischen Kontextbedingungen der Schulen und damit die Förderung von Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit im digitalen Zeitalter.

Aktuelle Version vom 27. Oktober 2023, 13:23 Uhr

Antrag B 07: Mind the (Digital) Gap - Für eine stärkere Verankerung der Bildungsgerechtigkeit in den Digitalisierungsinitiativen an den Schulen

Antragsteller*in: KV Ortenau

Status: angenommen

Empfehlung der Antragskommission: Annahme

Sachgebiet: B - Bildung

(Digitaler) Bildungserfolg darf nicht von der Wahl der Schule und deren digitalem Entwicklungsstand abhängen! Wir fordern die SPD-Landtagsfraktion und den Landesvorstand dazu auf, sich für eine stärkere Verankerung der Bildungsgerechtigkeit in den Digitalisierungsinitiativen an den Schulen einzusetzen. Im Einzelnen fordern wir:

  1. Die Evaluation des digitalen Entwicklungsstands an den Schulen in Baden-Württemberg muss entscheidend vorangebracht werden, um systematisch ungleiche Kontextbedingungen offenzulegen und damit eine Basis für evidenzbasierte Maßnahmen zu schaffen. Der Aspekt der Bildungsgerechtigkeit muss in den Evaluationsprojekten angemessen berücksichtigt werden
  2. Die Ursachen für eine stärker werdende Spaltung zwischen digital stark und digital schwach aufgestellten Schulen konnten noch nicht systematisch nachgewiesen werden. Hier sind entsprechende Initiativen anzustoßen.
  3. Die bedarfsgerechte Verteilung der Mittel (z. B. über sog. „Sozialindizes“) muss in Zukunft stärker in den Digitalisierungsinitiativen an den Schulen verankert werden. In Baden-Württemberg steckt die Ressourcensteuerung über sozialindexbasierte Modelle noch in den Kinderschuhen. Hier sind entsprechende Grundlagen zu schaffen. An die SPD-Bundestagsfraktion gerichtet fordern wir, dass auch auf Bundesebene Bildungsgerechtigkeits- und Verteilungsfragen (z. B. im Rahmen eines potenziellen „Digitalpaktes 2.0“ oder anderer Programme) stärker berücksichtigt werden. Ziel ist die Gewährleistung von flächendeckenden digitalen Qualitätsstandards über alle Schulformen hinweg und unabhängig von den jeweiligen sozioökonomischen Kontextbedingungen der Schulen und damit die Förderung von Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit im digitalen Zeitalter.