Interkulturelle Kenntnisse stärken – für Kultursensibilität in der Psychotherapie

Aus RotesNetz Baden-Württemberg
Version vom 9. Juli 2024, 13:59 Uhr von Stephan (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Zur Weiterleitung an: Juso-Bundeskongress, Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg, SPD-Bundesparteitag, SPD-Bundestagsfraktion Wir fordern eine Verbesserung der interkulturellen Psychotherapie in Form von kultursensiblen und rassismuskritischen Schulungen, die bereits im Bachelor-Studium Psychologie verpflichtend sind und im weiteren Verlauf des Klinischen Masters, der auf die Tätigkeit als Psychotherapeut*in vorbereitet, vertieft werden sollen. Dies…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Zur Weiterleitung an: Juso-Bundeskongress, Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg, SPD-Bundesparteitag, SPD-Bundestagsfraktion Wir fordern eine Verbesserung der interkulturellen Psychotherapie in Form von kultursensiblen und rassismuskritischen Schulungen, die bereits im Bachelor-Studium Psychologie verpflichtend sind und im weiteren Verlauf des Klinischen Masters, der auf die Tätigkeit als Psychotherapeut*in vorbereitet, vertieft werden sollen. Diese Schulungen umfassen sowohl die wissensfokussierte Vermittlung von Inhalten in den Themenbereichen

  • Migration
  • Traumata
  • Sprache und Kommunikation
  • Diagnostik
  • Politische, institutionelle, rechtliche Rahmenbedingungen und Versorgung
  • Rassismus und Diskriminierung
  • Kulturwissenschaft
  • Fluchterfahrungen

als auch zentrale Fähigkeiten, wie Selbstreflexion und Fertigkeiten, die zur interkulturellen Psychotherapie notwendig sind. Beispiele hierfür sind der Umgang mit Unsicherheiten, kulturspezifischen Problematiken oder Barrieren.[1] Wir fordern, dass interkulturelle und kultursensible Psychotherapie ein fester Bestandteil der universitären Lehre wird. Dabei sollen vor allem im Psychologie- Studium entsprechende Schulungen als eigene Lehrveranstaltungen aufgegriffen werden, die verpflichtend für den Bachelor-Abschluss sind. Außerdem fordern wir die Sensibilisierung von diesen Lehrpersonen, damit in ihrer Arbeit eigene rassistische, sexistische, klassistische und ableistische Stereotype und Vorurteile nicht reproduziert werden können. [1] Broschüre: Kultursensibel – aber wie? Leitlinien für Trainings inter- /transkultureller Kompetenzen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Psychotherapeut_innen (http://www.kultursensible-psychotherapie.de/files/broschuere- leitlinien-kspt-print.pdf)