Jetzt in Integrationsmanagement stärker investieren, statt diese zu kürzen

Aus RotesNetz Baden-Württemberg
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Antragsteller*in: AG Migration und Vielfalt Baden-Württemberg

Sachgebiet: IR - Innen und Recht

Jetzt in Integrationsmanagement stärker investieren, statt diese zu kürzen

Die SPD Baden-Württemberg setzt sich dafür ein, dass das Integrationsmanagement in Baden-Württemberg finanziell auskömmlich gestaltet wird. Im Zuge der Neufassung der Verwaltungsvorschrift Integrationsmanagement hat sich die finanzielle Ausstattung des Integrationsmanagements signifikant verschlechtert. Das steht nicht nur der Integration der Geflüchteten, sondern auch der Gewinnung und Bindung von qualifiziertem Fachpersonal entgegen und erhöht die Arbeitsbelastung fu die Integrationsmanager:innen. Durch die nun beschlossene Reduzierung des LEA-Privilegs sind Städte, die LEA-Standort sind, besonders zu berücksichtigen.

Die Weiterentwicklung des Systems bzw. der Verwaltungsvorschrift Integrationsmanagement muss künftig mit kommunalen Vertreter:innen sowie Flüchtlingsorganisationen und Wohlfahrtsverbänden beraten werden. Zwar ist das Integrationsmanagement eine freiwillige Leistung des Landes, aber Land und Kommunen sind auf gute Zusammenarbeit angewiesen. Das Integrationsmanagement muss zunehmend entbürokratisiert werden, damit die Kommunen vom sehr hohen Koordinierungsaufwand entlastet werden. Wir erwarten, dass dafür Sorge getragen wird, dass die Arbeit der Regeldienste nicht auf die Integrationsmanager:innen abgewälzt wird. Wenn das Integrationsmanagement zusätzliche Aufgaben erhält, müssen hierfür auch immer zusätzliche personelle Kapazitäten zur Verfügung gestellt werden. Das gilt z.B. aktuell für die neue Aufgabe der Extremismus Prävention.